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Dampflokomotiven

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Rudolf Röder

Die Baureihe 59

Württembergs Güterzuggigant und seine Vorgänger
160 Seiten, 313 Abbildungen
210 x 297 mm
ISBN: 978-3-88255-159-4
Artikel-Nr.:159
[2007]
Artikel momentan vergriffen

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Für die Steilstrecken der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen, vor allem für den Betrieb über die Geislinger Steige, benötigte man um 1914 eine kräftige Güterzuglokomotive, deren Achslast 16 Mp nicht überschreiten durfte. Ermutigt durch die guten Erfahrungen in Österreich mit der Reihe 100, wandte man sich in Württemberg dem Bau einer sechsfach gekuppelten Güterzuglokomotive zu, die alle Forderungen von niedriger Achslast bei hoher Zugkraft in sich vereinigen konnte.

Bis zum Jahr 1924 baute die Maschinenfabrik Esslingen von der Klasse K insgesamt 44 Lokomotiven. Diese erfüllten alle in sie gesetzten Erwartungen, sie waren überaus sparsam und galten bei ihrem Erscheinen als leistungsstärkste Güterzuglokomotiven Europas. Nach der Elektrifizierung der Geislinger Steige hatten die Lokomotiven einen der wichtigsten Einsatzbereiche verloren. Zu Beginn des Krieges fanden alle 44 Lokomotiven an den Alpenübergängen des Semmerings und der Karawanken neue Betätigungsfelder, bei denen sie bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gefordert wurden. Nach 1945 führte für einige Maschinen der Weg nach Jugoslawien, Ungarn und in die Sowjetunion. Die letzte K wurde 1957 in Österreich ausgemustert. Eine Rückschau auf die Entwicklung der Güterzuglokomotiven in Württemberg rundet das Buch ab.

Die Lokrundschau schreibt im Juli 2008: »Autor und Verlag haben alles erreichbare Text- und Fotomaterial eingesetzt, um der württembergischen K ein würdiges Denkmal zu setzen. Dies ist gelungen und schließt eine weitere Lücke der Dampflokdokumentation in Deutschland.«

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