Diesellokomotiven
1959 präsentierte der Lokomotivbau „Karl Marx“ in Babelsberg mit V 180 001 und 002 zwei Prototypen einer neuen zweimotorigen Großdiesellokomotive für die Deutsche Reichsbahn. Ab 1962 ging die später als Baureihe 118 und ab 1992 als 228 bezeichnete Lok in Serie. Mit insgesamt 373 Maschinen war sie bis zum Aufkommen der sowjetischen Baureihe 132 die wichtigste Diesellokomotive im nicht elektrifizierten Schnellzugverkehr der DR.1966 folgte die sechsachsige, nebenbahntaugliche Variante mit nur 16 t Achslast, die auch von DDR-Industriebetrieben eingesetzt wurde. Obwohl die DB AG die letzten Maschinen um die Jahrtausendwende ausmusterte, sind einige Exemplare bis heute museal erhalten oder bei privaten Bahnunternehmen sogar noch betriebsfähig.
Nach dem lange vergriffenen und inzwischen überholten Baureihenbuch von 1995 erscheint die Geschichte der legendären "Dicken Babelsbergerin" jetzt erstmals umfassend neu in zwei Bänden. Die renommierten EK-Autoren Wolfgang Dath, Andreas Räntzsch und Andreas Stange behandeln in Wort und Bild die Entstehung, Technik und den Verbleib der Lokomotiven (Band 1) sowie ihre Beheimatungen und Einsätze bei den Reichsbahndirektionen (Band 2).
Ein umfassendes neues Standardwerk über eine der formschönsten und bedeutendsten Diesellokomotiven der DDR.
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