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Eisenbahn-Geschichte

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Klaus Kemp

Eisenbahnchronik Eifel

Die Eisenbahn zwischen Köln und Trier
176 Seiten mit ca. 250 Abbildungen
210 x 297 mm
ISBN: 978-3-8446-6410-2
Artikel-Nr.:6410
erscheint Sommer 2018

auf den Merkzettel
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Die Eifel ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges, im Osten begrenzt durch den Rhein und im Süden durch die Mosel. Im Westen geht sie in die Ardennen über, die bereits zu Belgien gehören. Im Norden fällt sie entlang einer Linie Aachen – Bonn ab und geht in die Niederrheinische Bucht über. Große Teile der Eifel galten und gelten als strukturschwach. Ab 1815 gehörte die Region zu Preußen. Die Eifel als ärmliches Randgebiet ihres Reiches war für die neuen Herren nur aus militärischen Gründen von Interesse. Die wirtschaftliche Entwicklung wurde lange durch den schlechten Zustand der Wege und Straßen behindert.

Mit der beginnenden Industrialisierung und dem damit einsetzenden Eisenbahnbau beeinträchtigte anfangs die Grenzlage den Ausbau der Verkehrswege aus Angst, dem „Erbfeind“ Frankreich dadurch bessere Angriffsmöglichkeiten zu geben. Erst mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 entstanden viele Eisenbahnlinien, die vorrangig militärisch-strategischen Zwecken dienten. Diese Verbesserung der Verkehrswege ging zwar in vielen Fällen am Bedarf der Region vorbei, förderte allerdings nebenbei den Tourismus.

Viele dieser Aspekte wurden bereits in dem im Jahr 2013 erschienenen Buch über die Ahrtalbahnen behandelt. Dieser neue Band behandelt einmal die große Nord-Südverbindung Köln – Trier, die Zeit ihres Bestehens im Schatten der konkurrierenden Verbindung Köln – Koblenz – Trier steht. Zum anderen werden die Ost-Westverbindungen Remagen – Gerolstein/Jünkerath – belgische Grenze sowie Andernach – Gerolstein – belgische Grenze betrachtet. Der Bau beider Strecken begann noch zur Zeit der Privatbahnen und fand seine Vollendung unter der Regie der Militärs vor dem Ersten Weltkrieg. Die Betrachtung einiger Stichbahnen wie Euskirchen – Münstereifel oder Kall – Hellenthal runden das Bild ab.

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