EK-Special
Mit der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg in Europa beendet und das weitere Schicksal Deutschlands mit der Aufteilung in Besatzungsgebiete besiegelt. Die Eisenbahn lag – wie das Land auch – in weiten Teilen in Trümmern.
Das EK-Special 166 befasst sich umfassend mit der Situation der Eisenbahn von der „Stunde null“ in der Sowjetischen Besatzungszone (BSZ) bis in die ersten Jahren der 1949 gegründeten DDR, wo der Wiederaufbau der Schienenwege und die Wiederaufnahme des Bahnbetriebes durch den vielerorts praktizierten Abbau und Abtransport der dafür notwendigen technischen Anlagen, der zweiten Streckengleise, der Oberleitungsanlagen und von Lokomotiven als Reparationsleistungen in die Sowjetunion erschwert wurde. Mit dem Befehl Nr. 8 der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland wurde der Eisenbahnbetrieb in der SBZ zwar offiziell an die deutschen Eisenbahner zurückgegeben, gleichwohl gab es noch viele Jahre Anordnungen und Instruktionen, welchen die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner unbedingt Folge zu leisten hatten. In diesem EK-Special blickt der bekannte Autor Robin Garn zurück auf die schwierigen Jahre des Aufbaus des Schienenverkehrs im Osten Deutschlands und die Anfänge der Deutschen Reichsbahn in der DDR.
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