Dampflokomotiven

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Hans-Jürgen Wenzel

Die Baureihen 56.1 und 56.20-29

Die preußischen Gattungen G 8.3 und G 8.2
144 Seiten mit 251 Abbildungen
210 x 297 mm
ISBN: 978-3-8446-6046-3
Artikel-Nr.:6046
[2020]
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Durch den Mangel an Güterzuglokomotiven im Ersten Weltkrieg entstand aus der preußischen G 12 durch Weglassen einer Kuppelachse und einem Kesselschuss die 1´D-Lokomotive der Gattung G 8.3, von der 85 Stück gebaut wurden und die später als Baureihe 561 in den Bestand der DRG gelangte. Das nicht besonders beliebte Dreizylindertriebwerk mit seiner abgeleiteten Innensteuerung wurde nach kurzer Zeit zugunsten eines Zweizylindertriebwerks aufgegeben und die Lokomotiven fortan unter der Bezeichnung G 8.2 in Dienst gestellt. Die Gattung kam auf eine Stückzahl von 846 Loks. Bei der Reichsbahn wurde sie als 56.20-29 bezeichnet. Beide Gattungen wurden von beiden deutschen Bahnverwaltungen teilweise sogar bis Anfang der siebziger Jahre eingesetzt.

Die Lokomotiven kamen nicht nur in Deutschland zum Einsatz, sondern auch in Polen, der Sowjetunion und in Rumänien und als Nachbauten in der Türkei. Die Lizenzbauten für die Türkei wurden sogar bis 1990 planmäßig eingesetzt. Hans-Jürgen Wenzel setzt den eng verwandten preußischen Typen, die auch von der LBE und den Oldenburgischen Staatseisenbahnen angeschafft wurden, das verdiente literarische Denkmal in der EK-Baureihenbibliothek.

Zum Geleit

1’D-Lokomotiven in Deutschland

Entstehungsgeschichte, Bauart

Beschreibung der G 8.2

Technische Daten im Vergleich

Bauartänderungen

Kohlenstaublok

Erbauer, Betriebsnummern und Umzeichnung

Ersatzkessel

Lübeck-Büchen

Geschichte der preußischen G 8.3 – Reihe 56.1

Osthannoversche Eisenbahn

Betriebsgeschichte der G 8.2

Bestand der 56.20 bis 1945

Erstzuteilungen der G 8.2

Bestände der Reichsbahndirektionen bis 1945

Reichsbahndirektion Berlin

Reichsbahndirektion Breslau

Reichsbahndirektion Danzig

Reichsbahndirektion Essen

Reichsbahndirektion Frankfurt

Reichsbahndirektion Halle

Reichsbahndirektion Hamburg (bis 1937: Rbd Altona)

Reichsbahndirektionen Hannover und Magdeburg

Reichsbahndirektion Kassel (bis 1926: Rbd Cassel)

Reichsbahndirektion Köln

Reichsbahndirektion Mainz

Reichsbahndirektionen Münster (Westf) und Oldenburg

Reichsbahndirektion Oppeln

Reichsbahndirektion Osten

Reichsbahndirektion Schwerin (Meckl.)

Reichsbahndirektion Wuppertal (bis 1930: Rbd Elberfeld)

Kriegseinsätze

Die Verteilung der G 8.2 auf die Reichsbahnausbesserungswerke

Die Entwicklung zu zwei deutschen Bahnverwaltungen

Deutsche Bundesbahn

Einsätze bei den Direktionen

Direktion Essen

Direktion Frankfurt (M)

Direktion Hamburg

Direktion Hannover

Direktion Karlsruhe

Direktion Kassel

Direktion Köln

Direktion Mainz

Direktion München

Direktion Münster (Westf)

Direktion Regensburg

Direktion Saarbrücken/Trier

Direktion Stuttgart

Direktion Wuppertal

Deutsche Reichsbahn

Die Reihe 56.1

RBD Berlin

RBD Greifswald, Halle, Wittenberge, Schwerin

RBD Dresden

Die Reihe 56.20

Reichsbahndirektion Berlin

Reichsbahndirektion Cottbus

Reichsbahndirektion Dresden

Reichsbahndirektion Erfurt

Reichsbahndirektion Greifswald

Reichsbahndirektion Halle

Reichsbahndirektion Magdeburg

Reichsbahndirektion Schwerin

Deutsche Reichsbahn – Rbd Erfurt

Sowjetische Beutelokomotiven und deren Verbleib

Ausland

Niederlande

Österreich

Polen

Rumänien

Sowjetunion

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